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GEMMA WÄHLEN




Liebe Freunde und Mitstreiter von Save The Alps, liebe Berufskollegen und Kolleginnen,

Am Sonntag ist in Kärnten Wahltag. Ein neuer Landtag wird gewählt. Insofern legen wir heute unseren Fokus auf die wahlwerbenden Parteien und Ihren Zugang zu den Großraubtieren. Angesichts der vielen erschreckenden Praxisbeispielen, wie unsere Kulturlandschaften und kleinstrukturierte Weidetierhaltung in Europa mit Zunahme der Großrautiere nachhaltigen Schaden erleiden, möchte man meinen, dass sich hier alle wahlwerbenden Parteien einig sind nämlich: Großraubtiere brauchen in unserer einmaligen Kulturlandschaft ein entsprechendes Management und innerhalb der FFH-Richtlinie muss eine Neubewertung stattfinden.

Aber weit gefehlt. Bei den Kärntner NEOs haben Wölfe keine Priorität. Es gibt wichtigeres als die Lebensmittelversorgung eines Landes. Ganz gruselig bei der KPÖ, weil laut ihnen nehmen die Bauern den Wölfen ihren Lebensraum.

Und dann die grüne Spitzenkandidatin, welche es aufgrund Ihrer landwirtschaftlichen Wurzeln besser wissen müsste. Sie ist aber als BOKU-Absolventin der Meinung, dass es einen Schulterschluss mit den Wölfen geben muss. Wie so ein Schulterschluss praxistauglich in Gegensatz zu Ihrer inhaltsloser Worthülse Herdenschutz aussieht, konnte sie uns bis heute nicht näher ausführen. Aber eines ist dafür umso konkreter: Die Wölfe sind scheinbar die Wappentiere dieser Gesinnungsgemeinschaft. Den auch im Wahlprogramm unter Tierschutz ist den Wölfen ein eigener Platz eingeräumt. Tierschutz heißt nämlich für die Grünen, dass man uns Landwirten in Zukunft sogenannte Tierschutzprüforgane auf die Höfe schickt und gleichzeitig bei den Wölfen auf landesweite Schutzmaßnahmen setzt. Und das bei rund 25000 Exemplare in Europa mit einer jährlichen Reproduktionsrate von 20-30%.


Also nach dem PipiLangstrumpf Motto: Ich mach mir meine Welt Widdewidde wie SIE mir gefällt!

Apropos Reproduktionsrate: im grünen Dunstkreis schießen Öko-Vereine wie Schwammerl aus dem Boden wie zB. Fridays for Future Kärnten, Attac, Letzte Generation etc. welche bestens mit der grünen Spitzenkandidatin vernetzt sind.

Gemäß ihrer ideologischen Denkblase Agrarwende behauptet man, dass der hohe Fleischkonsum in Österreichs zu hohen Treibhausgasemissionen in der Landwirtschaft führt, unsere Gesundheit wie Biodiversität gefährdet und eine Belastung für Trinkwasser und Ökosysteme darstellt. Somit muss man in Kärnten den Viehbestand in Kärnten nachhaltig reduzieren und den Anbau von pflanzlichen Proteinquellen auszuweiten! Und damit das alles einen schönen ideologischen Kreislauf ergibt, findet man das im Wahlprogramm der Grünen folgendermaßen verschriftlicht: Mehr bio, regional, vegetarisch und vegan in die Kochtöpfe: Kantinen, Küchen und Mensen.

Es ist offensichtlich, dass hier landwirtschaftsferne linke Gesinnungsgruppen ihre geistigen Kinder mit aller Macht in die Bevölkerung pflanzen wollen, koste es was es wolle!

Nun unser Faktencheck kurz und bündig: wir zitiere Dr. Thomas Guggenberger: Das Narrativ um die Schadwirkung der „Klima-Killerin“ Kuh in Österreich kann im Großeltern-Enkel-Modell vollständig widerlegt werden. https://raumberg-gumpenstein.at/forschung/forschung-aktuelles/klimakrise-fuer-immer-das-spaete-erbe-der-fossilen-energie.html


Weiteres Fakt ist, dass lt. Dr. Andreas Bohner im Klimawandel unsere Almgebiete eine enorm wichtige Grünlandreserve darstellen und um die zu Erhalten braucht es eigentlich mehr extensives standortangepasstes Weidetiere auf unseren Almen.

Weiterer Fakt ist die Agrarstruktur: aktuell sind 88% von Kärnten agrarische Fläche. Davon sind 60% Wald rund 25% landw. Fläche und 15% Ödland oder Gewässer. Dh gemessen an Gesamtfläche Kärnten erfolgt auf 22% Lebensmittelproduktion und davon sind rund 1/3 Ackerland und der Rest Grünland in Hang- u. Berggebieten und Almflächen.

Angesichts dieser Agrarstruktur ist jede Idee bezgl. Steigerung von veganen und vegetarischen Lebensmittel durch Ausweitung pflanzlicher Proteinquellen schwachsinnig. Bisher sind nur die Weidetiere in der Lage Grünland in für den Menschen wertvolle Lebensmittel zu verstoffwechseln. Außer die wilde Mädchenbande und Ihre Gefolgschaft begeben sich klimaschonend mit Haken und Schaufel zum Gemüseanbau in unsere Berghänge.

Mit Fakten und Hausverstand durchgedacht ist die grüne Klimastrategie in Pkt. Landwirtschaft ein nicht schlüssiges in Widersprüchlichkeiten verfangenes ideologisches Gedankenkarussell und das Wahlprogramm ist das Papier nicht wert.

Liebe Grüne in Kärnten: Gemma Kulturlandschaft und Weidetierhaltung schützen, damit wir auch in Zukunft in Kärnten noch eine regionale klimaschonend produzierte Lebensmittelversorgung sicherstellen können. Und das heißt ganz klar: extensive standortangepasste Weidetierhaltung schont das Klima bei gleichzeitiger Lebensmittelsicherheit.

Das sind die Priorität und NICHT fehlgeleiteten Wolfsschutz!

Wer mit den Wölfen kuscheln möchte, soll sich einen Plüschwolf kaufen, aber bitte das Hybridmodell hergestellt vom Präparator!

In diesem Sinne – GEMMA am Sonntag richtig wählen und zwar für Kulturlandschaft und Lebensmittelsicherheit – wir halten zusammen – Euer SaveTheAlps Team

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