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Frau NGO-Minister und Ihre Wölfe!




Letzte Woche haben wir Euch ausführlich über die vehemente Wolfsbefürwortung unserer Fr.

Umweltministerin gemeinsam mit anderen 11 EU-Umweltministern auf EU-Ebene, berichtet. Ihre

Argumentationslinie, dass die Wölfe unsere Artenvielfaltsbilanz aufpolieren, konnten wir anhand vieler wissenschaftlichen Fakten, komplett widerlegen. Aber trotzdem ist laut unserer Umweltministerin der absolute Schutz der Wölfe bedingungslos zu erhalten und eine Veränderung des Schutzstatus eindeutig abzulehnen. Die Huldigung von Großraubtieren ist Teil einer ökologischen Parteipolitik!

Entsetzt über ihre Vorgangsweise und die Alleingänge mit ihren ideologischen Gesinnungsgenossen

zeigen sich im Schulterschluss unsere Almwirtschaftsvereine sowie ALLE Präsidenten der

Österreichischen Landwirtschaftskammern wie auch wir. Den Nagel auf den Kopf trifft der

österreichische Landwirtschaftskammerpräsident mit den Worten: Die Ministerin verschießt die Augen vor der Realität komplett und vertritt auf politischer Ebene eine praxisferne Raubtierromantik, die nicht im Interesse Österreichs ist. Sie scheint vielmehr in ihre früheren Tätigkeitsbereiche zurückzudriften. Wir brauchen jedoch eine Ministerin und keine einseitige Lobbyistin.

Und das ist genau der Punkt:

Unsere Umweltministerin ist in der NGO-Organisation Global 2000 beruflich groß geworden bzw. war dort jahrelang Geschäftsführerin. Bei Global 2000 steht das generalisierte Bashing der „normalen österreichischen Landwirtschaft“ an der Tagesordnung. Auf dessen Homepage und Pressemitteilungen darf man sich davon ein Bild machen. Hier heißt es beispielsweise: „Österreich sei ein Paradies für Pestizide; ODER auf Fleisch zu verzichten ist der größte Beitrag zum Klimaschutz, den man als Einzelperson leisten kann; ODER die Massentierhaltung und der hohe Einsatz von Antibiotika hierzulande verursacht die Häufung von Antibiotikaresistenzen und man fordere ein Monitoring des Antibiotikaeinsatzes usw.“

In dieser Tonart kommuniziert man bei Global2000. Es ist an der Tagesordnung uns Bauern und

Bäuerinnen in den landwirtschaftsfernen Bevölkerungsschichten pauschal und undifferenziert als

Giftspritzer, tierquälende Massentierhalter und Klimazerstörer darzustellen.

Die Positivleistungen unserer Landwirtschaft werden ganz bewusst verschwiegen. Österreich hat im

weltweiten Vergleich mit Ihrer kleinstrukturierten Landwirtschaft de facto keine Massentierhaltung.

Beispielsweise im Bereich der Mutterkuhhaltung halten die rund 19 Tsd. Mutterkuhhalter im Schnitt 10 Mutterkühe. Das Antibiotika-Monitoring ist gelebte Praxis und bei der Antibiotikaabgabe an Nutztiere müssen die Tierärzte alle abgegebenen Mengen exakt meldet und die AGES gibt jährlich entsprechende Berichte heraus. In der Haustierhaltung hingegen gibt es noch kein verpflichtendes Antibiotika Monitoring. Österreich gelegt im EU-Vergleich beim Einsatz von Antibiotika in der Nutztierhaltung den drittletzten Platz. Das Narrativ um die Schadwirkung der „Klima-Killerin“ Kuh in Österreich kann im Großeltern-Enkel-Modell vollständig widerlegt werden. Ein Forschungsteam rund um Dr. Thomas Guggenberger konnte spannend beweisen, dass die unterschiedlichen Treibhausgase in ihrer Langzeitwirkung unterschiedlich zu bewerten sind. Der THG (Treibhausgas) Index zeigt, dass CO2 (Kohlendioxid) dramatisch und immer weiter ansteigt, während N2O (Lachgas) und CH4 (Methan) den Indexbereich nie verlassen haben. CH4 nähert sich sogar seit 1990 wieder dem Ergebnis im Jahr 1890 an und wird dieses ohne Probleme in absehbarer Zukunft erreichen. Es ist keine besonders gute Idee, die langlebigen und kurzlebigen THG wie Methan in einem Ansatz zu behandeln. Eine Trennung von N2O und CH4 vom Entscheidungspfad von CO2 würde mehr Entscheidungsstärke in die Teilprozesse bringen. Die derzeit sehr starke Ausdifferenzierung vor den Augen der Konsumenten schadet dem Gesamtprozess.

All solche Fakten und neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse werden von den NGOs nicht publiziert! Fest steht, sämtliche NGO-Organisationen, wie Global 2000, betreiben durch ihr generalisiertes Bauern-Bashing ein lukratives Geschäftsmodell zum Sammeln von Spendengelder auf Kosten der Landwirtschaft.

Wenn es aber dann soweit kommt, dass unsere vegane Umweltministerin Ihre Entscheidungs- u.

Einflusskompetenzen dazu verwendet um gefangen in ihrem ideologischen Tunnelblick nun ihr

Weltbild kraft Ihres Amtes der Bevölkerung anmaßt, gesteuert von der Wolfslobby, dann agiert sie

höchst eigennützig und verantwortungslos.

Frau Minister empfindet, dass die Landbevölkerung insbesondere wir Bauern in einer eigenen Welt

leben. Außentermine wie auch intensiven Austausch mit der breiten Bevölkerung vermeidet sie.

Interventionsschreiben, wie unseres, bleiben unbeantwortet. Jedoch konnte eine Bauerndelegation vor Kurzem bei Ihr im Umweltministerium zum Thema Wolf vorsprechen – 15 min. Nach eingehendem Sicherheitscheck beim Eingang wie Begleitung durch bewaffnetes Sicherheitspersonal wurde man in ein Besprechungszimmer geführt. Auf die Erläuterungen der verheerenden Auswirkungen der Großraubtiere auf die Landwirtschaft insbesondere der Weidetierhaltung in den Alpenregionen wurde seitens der Grünen Ministerin kurz und knapp geantwortet: „Die paar Wölfe sind zum Tolerieren und außerdem würde alles entschädigt werden! Dafür sei das „Wolfsermächtigungszentrum“ Bär-Wolf-Luchs zuständig.“ Gleiches Wording darf man auch in der Pressemitteilung von Frau Minister lesen wo sie sagt:

„Bei der Koexistenz mit Großraubtieren sind Schäden an Nutztieren unvermeidlich“.

Wenn eine Ministerin derart zynisch, abgehoben, arrogant agiert wie kommuniziert und mutwillig die Lebensgrundlage vieler Menschen in Bedrängnis bringt, die Lebensmittelsouveränität eines Landes auf das Spiel setzt und gleichzeitig Millionen von Menschen den freien und angstfreien Zugang zu unseren wunderbaren Landschaften in den Alpenregionen nimmt, indem Sie die Ausbreitung der Raubtiere Wölfe bis zu 1.000 Exemplare vorantreibt, dann erinnert das an dunkle Stunden in der Österreichischen Geschichte.

Ja richtig gehört: die Wolfslobby träumt von rund 1.000 Wölfen in Österreich. In Realität bedeutet die Ausbreitung der Wolfspopulationen aber die Zerstörung von Landwirtschaft, von Kultur, von

Menschenhand gemachter Artenvielfalt, von einem harmonischen Miteinander zwischen Mensch und Natur und vor allem bedeutet es die Entwurzelung von Millionen von Menschen.

Vor ein paar Monaten hat uns ein Branchenkenner folgende Worte anvertraut, die uns sehr zu denken geben: „Es ist leider so, dass die NGO s nur noch die Landwirtschaft im Schussfeld haben. Ich bin auch traurig und frustriert, wenn Gruppierungen, die nicht demokratisch legitimiert sind, uns dermaßen zusetzen können. Es ist, seit die Grünen in der Regierung sind, noch viel schlimmer geworden, sie fühlen sich von oberster Stelle geschützt. Und unsere Vertreter sind leider zu schwach, um die Realität und die Konsequenzen der Öffentlichkeit zu vermitteln.“


Umso erfreulicher, dass letzte Woche im Tiroler Landtag ALLE, wirklich ALLE vertretenen Parteien – also 91% – AUSSER die Grünen – einen Antrag auf eine Gesetzesnovelle zum Abschluss von Problem- und Risikowölfen per Verordnung zugestimmt haben.

Das ist ein wichtiges Zeichen an die Bauernschaft aber auch an die ländliche Bevölkerung. Es ist ein

Hoffnungsschimmer, dass am Ende des Tages wieder die Vernunft und Naturschutz mit Hausverstand das Sagen haben.

Wir bedanken uns von Herzen bei allen die diesen mutigen Schritt mitgetragen und ermöglicht haben,trotz aller im Vorfeld massiven Interventionsversuche von diversen NGOs.

In diesem Sinne, lasst uns alle zusammenstehen – Hörndl- wie Körndlbauern, Berg- wie Flachlandbauern. Hier geht es um unser aller Existenzen. Die Wölfe sind nur ein Instrument, mit welchem diese als Öko-und Klimaretter getarnte Gesinnungsgruppe uns um unsere Zukunft berauben möchte. Aber mehr dazu in unserer nächsten Sprachnachricht.


Euer Save The Alps Team – Wir halten zusammen

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GEMMA WÄHLEN

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